Idioten gibt es überall, da bräuchte man sich noch nicht einmal in der politischen Welt umzuschauen, ein Blick auf Deutschland würde schon völlig ausreichen und man hätte genug Beispiele.
Russland ist wohl auch kaum eine lupenreine Demokratie (allerdings, wer im deutschen Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen). Der Vorgänger, die Sowjetunion hat sich unter Stalin alles andere, als mit Ruhm bekleckert.
In den USA ist die Rassentrennung und die McCarthy-Ära, in der Kommunisten verfolgt wurden, gemessen an der im Vergleich zu Europa kurzen Geschichte, erst ein paar Minuten her. Was die USA in Vietnam angerichtet haben, ist bis heute kein fester Bestandteil der politischen US-Bildung, es gibt keinen Rauf-und-Runter-Phoenix-Sender, um zu verhindern, dass so etwas jemals noch einmal geschehen kann. Die brennenden menschlichen Fackeln in Vietnam, vergessen. Das Land der entsetzlichen Möglichkeiten schaut lieber nach vorne, statt in seine Kurzvergangenheit.
Wenn es jedoch um Israel geht, wird es besonders schwierig ruhig zu bleiben, weil es hier aufgrund der deutschen Geschichte eine besondere „Schicksalsgemeinschaft“ gibt. Nicht zuletzt auch, weil den geburtenstarken Jahrgängen im Schulunterricht ein schlechtes Gewissen, obwohl sie gar nicht dabei waren, geradezu eingehämmert wurde. Das habt ihr jetzt davon, dass sich viele deshalb gerade für Israel besonders interessieren.
Für das, was den Juden im Dritten Reich, als es den Staat Israel noch gar nicht gab, angetan wurde, hat Deutschland über Jahrzehnte „Reparationen“ gezahlt, Waffen geliefert, U-Boote verschenkt, beim Aufbau zur Atommacht, die Israel offiziell selbstverständlich nicht ist, geholfen. Israel hat sich zum Spezialisten für Undurchschaubarkeit gemacht und nennt diese Strategie AMMUT. Juden dürfen nie wieder wehrlos sein, nie wieder Opfer sein. Das kann man noch nachvollziehen, man kann das allerdings auch bis zur Hysterie betreiben. Juden können nur Juden trauen. Wie würde sich das anhören, wenn es hieße -Christen können nur Christen- trauen, doch irgendwie schräg in unseren Ohren, oder?
Der Reaktor in Dimona wurde zu Anfang als Baustelle einer Tuchfabrik getarnt, baugleich mit einem französischen. Näheres hierzu von Dirk Pohlmann auf Arte: „Israel und die Bombe“.
Die in den USA größte jüdische Lobbyorganisation AIPAC scheint in der Lage zu sein, die US-Administration vor sich herzutreiben. Jüdische Superreiche haben den Wahlkampf Trumps massiv unterstützt. Wohl kaum aus reiner Nächstenliebe.
Inzwischen sollte jedem, der sich etwas mit dem Thema beschäftigt, klar sein, dass die zionistische Bewegung nicht nur aus Juden besteht. Unter anderem die Evangelikalen in den USA stehen dieser Bewegung sehr nahe.
Netanjahu (das heißt von Gott gegeben, eigentlich heißt er Mileikowsky) ist in den USA aufgewachsen, hat in dem Schlafzimmer des Schwiegersohns des amtierenden Präsidenten Trump, Jared Kushner, eine ziemlich undurchsichtige Gestalt, übernachtet, aber sonst kennt man sich wahrscheinlich nur flüchtig. Auf jeden Fall kann er seine Herkunft nicht von den ursprünglich im Raum Israels lebenden Juden ableiten, denn er stammt von den Kasaren ab, die seinerzeit zum Judentum konvertiert sind, also mit den Juden zur Zeit Christi so viel zu tun haben, wie die Kuh mit Aerodynamik.
Zionisten-Bibi hält unverblümt Karten von Groß-Israel in die Kamera, basierend auf der Spinnerei vom Bau des dritten salomonischen Tempels und der Fehlannahme, dass die Bibel ein Grundbuch ist.
Fairerweise muss man dazu sagen, dass auch andere Religionen im Mancherlei spinnen, aber das ist schon wirklich ganz besonders speziell.
Diese Wahnvorstellungen führen dazu, dass ein Moshe Feiglin, übrigens ein Israeli mit russischem Familienhintergrund, Gründer der Zehud-Partei, sich zu solchen Aussprüchen herablässt, wie „Es ist erklärtes Ziel der israelischen Regierung, die Bevölkerung in Gaza auszulöschen.“ Feiglin, der gerne nächster Verteidigungsminister werden möchte, sagt auch, dass die Entleerung Gazas eine hundertprozentige jüdische Position sei. Wen erinnert das nicht an den Ausspruch eines verkannten Malers, der Deutschland judenfrei machen wollte?
Rotzfrech behauptet er in einem Interview mit einer kanadischen Journalistin, dass aber alle anderen ja Nazis seien. Weiter behauptet er: „Wir sind das moralische Weltgericht… das Volk Israels hier im biblischen Land.“
https://de-rtnews.com/kurzclips/video/296208-israelischer-politiker-wir-sind-moralische/
Feiglin bringt keine sachlichen Argumente vor, sondern es wird moralisiert, auf Teufel komm raus, und selbstverständlich, auch das wird gerne dazugesagt, wenn Gott uns hilft, oder wenn Gott es will. Beruft man sich hier wohlmöglich auf den einen und einzigen Gott, den jüdischen Gott, weil alle anderen, und wenn sie sich noch so sehr zu Gott bekennen, ohnehin nur Gojim sind?
Solche Schmocks, denen die Menschenverachtung aus jeder Pore quillt, zu denen auch der selbsternannte Faschist für die innere Sicherheit, Ben-Gvir gehört, ebenso ein Bezalel Smotrich, dem ebenfalls ständig seine kranken Phantasien mit ihm durchgehen, und Netanjahu sowieso, schaden dem Ruf der Juden in der Welt, die einfach nur in Frieden leben wollen. Ja richtig, für die wird hier Partei ergriffen!
Wohlgemerkt, die vorgenannten Schmocks sind Teil der Regierung!
Am 27. Oktober 2026 waren Wahlen in Israel. Wahlbeteiligung über 70%, hohe Zustimmung, aber nach den ersten Auszählungen keine absolute Mehrheit für Bibi. Da muss man sich die Frage stellen, was soll man von denen halten, die mit ihrer Stimme wohl den feuchten Träumen Netanjahus von einem Groß-Israel zustimmen? Auch wieder fairerweise dazu gesagt: Wenn man sich die Wahlergebnisse der Alt-Parteien ansieht, Deutschland ist auch nicht schlauer.
Jetzt muss man sich fragen, wie Deutschland bei derartigen Zuständen in Israel immer noch an seiner Staatsräson festhalten kann? Warum geht kein Aufschrei durch Berlin und ganz Deutschland, angesichts so eines offensichtlichen Größenwahns? Aber vielleicht merkt das das Polit-Prekariat in Deutschland gar nicht, ist es doch angesichts seiner militärischen Bestrebungen, stärkste konventionelle Kraft in Europa zu werden, selbst größenwahnsinnig geworden.
Israel hat keine festgelegten Grenzen, die eigentlich einen Staat ausmachen. Seine Siedlungspolitik ist kurz zusammengefasst: Israel braucht mehr Raum. Auch das erinnert leider an die bisher dunkelsten Zeiten in Deutschland. Wer ist hier der Nazi?
Kein Aufschrei in Deutschland zu der Äußerung einer aus den USA stammenden, jungen, ideologisch verseuchten Siedlerin, die die Vernichtung und Vertreibung aus Gaza befürwortet:
https://de-rtnews.com/kurzclips/video/296041-wie-deutschland-in-1930ern-aussagen/
(Ist doch komisch, dass solche Berichte ausgerechnet in einem Sender publiziert werden, der in Deutschland nicht sein darf. Ach ja, ist ja alles russische Propaganda, ganz vergessen!)
Und sogar unter deutschen Katholiken gibt es solche, die bei derartigen Zuständen wegschauen, ausblenden und wohl insgeheim sogar davon überzeugt sind, Israel würde die heiligen, christlichen Stätten mit ihrer Politik beschützen. Da kann einem die Galle überlaufen.
Vielleicht würde Deutschland Israel am besten beistehen, in dem es sich aus der Unterstützung für Israel als Staatsräson zurückziehen würde, damit die vorgenannten Negativ-Beispiele nicht weiter aus Deutschland finanziell gepuschelt werden? Man könnte auch die Hilfen für Israel vorerst so lange einstellen, bis eindeutig geklärt wäre, ob Netanjahu den 7. Oktober tatsächlich geschehen lassen hat. Anzeichen dafür gibt es bereits genug.
Stattdessen sollte es sich im Inland darauf konzentrieren, die Raketenwissenschaftler, Ärzte und Fachkräfte muslimischen Glaubens zurück in die Wüste zu schicken, die in Deutschland Juden verfolgen. Damit hätte Deutschland reichlich genug zu tun. Es würde nicht schaden, wenn man erst einmal vor seiner eigenen Haustüre kehren würde.
Denn selbstverständlich wäre es Aufgabe einer Demokratie, wenn sie denn funktionieren würde, Minderheiten, gleich welcher Religion oder Hautfarbe, zu schützen. Stattdessen werden diejenigen als Antisemiten verfolgt, die Kritik an der israelischen Regierung üben, und diejenigen, die tatsächlich auch tätlich gegen Juden in Deutschland vorgehen, werden laufengelassen. Wegen Psyche und so. Das ist doch vollkommen irre!
Gewalt gegen Juden in Deutschland geht vor allem vom Islam aus und nicht von den deutschen, überwiegend christlich geprägten Ureinwohnern.
Dazu kommen noch oft linkische, perfide Vorwürfe der jüdischen Gemeinde in Deutschland, die wenn sie auf die Mitleidsdrüse drückt, immer wieder den Schuldkomplex aktivieren kann. Deutschland, denk immer daran, vergiss niemals, was Du den Juden angetan hast!
Die jüdische Gemeinde sollte viel besser, sogar zu recht, von den deutschen Behörden einfordern, dass sie die in Deutschland lebenden Juden besser von den Angriffen der Moslems zu schützen hat, und zwar vor dem Teil der Moslems, die genau so fanatisch unterwegs sind, wie die zionistischen Pfeifen in Israel, denn auch das sind hier bei weitem nicht alle.
In allen Religionen scheint es Extreme zu geben, die eine ganze Religionsgemeinschaft, sei es nun das Judentum, wobei hier noch die Frage offenbleibt, ob es sich wirklich um eine Religion oder eine Weltanschauung handelt, oder um den Islam handelt.
Statt in eine allgemeine Juden- oder Islam-Feindlichkeit zu verfallen, was absolut falsch ist, sollten die faulen Rosinen rigoros herausgepickt werden, die den ganzen Kuchen vergiften.
Dann wäre zum einen Schluss mit Angriffen auf Juden, die könnten auch weiterhin friedlich in Deutschland leben, und die Moslems, die sich in ein immer noch überwiegend christlich geprägtes Land integriert haben, ebenfalls.
Immer und immer wieder: Differenzierung tut not. Doch das Dilemma ist, dass die derzeitigen politischen Minderleister ja noch nicht einmal zur Selbstreflektion fähig sind, wie soll man da von ihnen verlangen, in größeren Zusammenhängen zu denken, geschweige denn, die Realität überhaupt zu erkennen, zu akzeptieren und ihr Handeln danach auszurichten.
Und noch einmal: Sicher leben in Gaza auch nicht nur die Unschuldslämmer. Betrachtet man doch die Übermacht Israels, dann muss man sich fragen, selbst wenn sich herausstellen sollte, dass Netanjahu den 7. Oktober hat nicht geschehen lassen: War die Transformation des Gaza-Streifens in eine Mondlandschaft wirklich nötig, angemessen, verhältnismäßig, oder hat sich hier der blanke, abmenschliche Hass entladen, den man nur als verachtenswert bezeichnen kann?
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(pareto und Friedenstaube auch auf telegram unter https://t.me/pareto_artikel und https://t.me/friedenstaube_artikel )
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(Übrigens: Meine Artikel sind nicht KI-generiert, sondern stammen authentisch aus meinem Geist und meiner Feder, was von der Tageskondition abhängig, unterschiedlich gut gelingt und mich nicht vor Tippfehlern schützt.)
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(Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.)
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(Bild von pixabay. Die Bilder dort sind allerdings oft KI-generiert, aber selbst malen und zeichnen kann ich nicht auch noch.)


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