Warum Geldmengeninflation zu Preisinflation führen muss

Die Ausweitung der Geldmenge führt aus klassischer wirtschaftlicher Sicht immer zu Preissteigerungen, weil mehr Geld im Umlauf auf eine begrenzte Menge an Gütern trifft.

G.M.Joe

March 18, 2025 · 2 min read

Nun da das deutsche Bundesregime den Ruin Deutschlands beschlossen hat, der sehr wahrscheinlich mit dem Werkzeug des Geld druckens "finanziert" wird, kamen mir so viele Gedanken zur Geldmengenausweitung, dass ich diese für einmal niedergeschrieben habe.

Die Ausweitung der Geldmenge führt aus klassischer wirtschaftlicher Sicht immer zu Preissteigerungen, weil mehr Geld im Umlauf auf eine begrenzte Menge an Gütern trifft. Dies lässt sich in mehreren Schritten analysieren:

1. Quantitätstheorie des Geldes#

Die klassische Gleichung der Quantitätstheorie des Geldes lautet:

M • V = P • Y

wobei:

Wenn M steigt und V sowie Y konstant bleiben, muss P steigen – also Inflation entstehen.

2. Gütermenge bleibt begrenzt#

Die Menge an real produzierten Gütern und Dienstleistungen wächst meist nur langsam im Vergleich zur Ausweitung der Geldmenge. Wenn die Geldmenge schneller steigt als die Produktionsgütermenge, führt dies dazu, dass mehr Geld für die gleiche Menge an Waren zur Verfügung steht – die Preise steigen.

3. Erwartungseffekte und Spekulation#

Wenn Unternehmen und Haushalte erwarten, dass mehr Geld im Umlauf ist, da eine zentrale Planung es so wollte, können sie steigende Preise antizipieren. Unternehmen erhöhen ihre Preise vorab, und Arbeitnehmer fordern höhere Löhne. Dies kann eine sich selbst verstärkende Spirale auslösen.

4. Internationale Perspektive#

Eine erhöhte Geldmenge kann die Währung abwerten, wenn andere Länder ihre Geldpolitik stabil halten. Eine schwächere Währung macht Importe teurer, was wiederum Preissteigerungen antreibt.

5. Kritik an der reinen Geldmengen-Theorie#

Der Vollständigkeit halber muss erwähnt werden, dass die meisten modernen Ökonomen im Staatsauftrag argumentieren, dass Inflation nicht nur von der Geldmenge abhängt, sondern auch von der Nachfrage nach Geld (z. B. in einer Wirtschaftskrise). Dennoch zeigt die historische Erfahrung, dass eine unkontrollierte Geldmengenausweitung langfristig immer zu Preissteigerungen führt, wie etwa in der Hyperinflation der Weimarer Republik oder in Simbabwe.

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Comments1

Elch

Das Wort Inflation ist von "inflate" abgeleitet, auf deutsch "aufblasen". Geldmengen-Erweiterung = Inflation. Es stimmt dass neues Geld nicht direkt in die Konsumenten-Preise (CPI) eingeht, aber z.B. über steigende Anlagepreise (u.a. Immobilien) später indirekt (Mieten). Geldvermehrung führt IMMER zu Kaufkraftverlust und ist damit illegale Enteignung.
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