Der Dax hat nur mit einem Wackler auf das Politbeben von Magdeburg reagiert und folgt damit Ulrich Siegmund, der von einem „Regierungsauftrag“ spricht und in den nächsten Tagen „eine stabile Mehrheit auf den Weg bringen“ möchte, und Friedrich Merz, der nicht aufgeben und die AfD offenbar „jetzt mal ihre Fehler machen lassen“ will (Bildzeitung).
Den AfD-Wählern in Sachsen-Anhalt bereiten vor allem die vielen Fremden im Land Sorgen (91 Prozent), das teure Leben (89) sowie der Verlust von Heimat und Tradition (85).
Während das Wall Street Journal das Wahlergebnis mit dem Frust über die „liberale Einwanderungspolitik“ seit 2015 erklärt, verweist die New York Times auf die Spaltung Europas – hier Menschen, die rechte Parteien als Gefahr für die Demokratie sehen, und dort Wähler, die ein Bollwerk suchen gegen eine „abgehobene Elite“, die nationale Identitäten und Lebensgrundlagen zerstört.
Titelbild: Ulrich Siegmund im Wahlkampf (Titelfoto: Roy Zuo, CC BY-SA 4.0)


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