Die Unserebahn

„Operationsplan Unserebahn“

Georg Ohrweh

31. Oktober 2026October 31, 2026 · 3 Min. Lesezeit3 min read

52% der blitzschnellen Fernzüge der Unserebahn sind pünktlich. Das Glas der Pünktlichkeit ist also halb leer. Aber die Unserebahn ist auf einem guten Weg, noch nicht ganz.

Die Unserebahn ist somit noch nicht ganz unpünktlich, aber auch nicht mehr im Takt.

Man hat festgestellt, dass der Fahrplan immer der Feind der Unserebahn sein wird. Weil Glaubwürdigkeit immer das höchste Gut eines Fahrplans ist, soll jetzt ein unabhängiger (haha!) Experten (oh je!)-Rat (kommt von raten), bestehend aus ausgesuchten Mitgliedern des Clubs der Modelleisenbahner, die Drecksarbeit machen, um einen „Operationsplan Unserebahn“ zu entwickeln.

Die Unserebahn soll wieder fahrtüchtig und stärkste konventionelle Bahn in ganz Europa werden.

Ziel soll sein, herauszufinden, wie viele Züge aus dem Abfahrtsvorschlagsplan herausgenommen werden können, um das teilweise zu über 100% ausgelastete Streckennetz zu entlasten.

Falls man dort nicht zu einem praktikablen Ergebnis kommen sollte, hier ein kreuzungsfreier Vorschlag:

Von 00.01 Uhr bis 12.00 Uhr:

1 Zug von Nord nach Süd

und in Gegenrichtung

1 Zug von Süd nach Nord

Von 12.01 Uhr bis 00.00 Uhr:

1 Zug von West nach Ost

und in Gegenrichtung

1 Zug von Ost nach West

Erster positiver Effekt: Es gäbe keinen Lokführermangel mehr.

Die gerne auch in umgekehrter Reihenfolge, wie Perlen auf die Kette gezogene Zugreihung, müsste dann natürlich entsprechend länger sein. Als zusätzliche Waggons wären erforderlich:

Eine fahrende Dönerei mit Wrasenabzug, ein mit Teppichen ausgelegtes Gebets-Abteil, ein Bio-Supermarkt, ein mit Solar- und (Fahrt-)Windenergie betriebener Büro-Waggon, ausgestattet mit Kugelkopf-Schreibmaschinen, drahtlosem Fernsprechverkehr, Faxgeräten, Diktaphonen, Additionsmaschinen und Diktier-Frolleins, einem schalldichten Kindergarten-Abteil (am besten nicht gleich vor oder hinter dem Büro-Waggon), eine Zwergenschule (Reihung siehe Kindergarten-Abteil). Und standardmäßig als letzter in der Reihung einen offenen Pritschenwagen mit einer 360-Grad-Drohnenabwehrkanone, falls der böse Russe Deutschland doch schon vor 2030 angreifen sollte. Züge zur NATO-Truppenverlegung oder zum Transport von Kriegsmaterial haben natürlich jederzeit Vorfahrt.

Hierfür stellt das Zentralkomitee der Deutschen Einheitspartei ein fahrendes Vermögen von mehreren Millionen EU-Reichs-Mark zur Verfügung, welches die Unterstützung der Ukraine in keiner Weise beeinträchtigt, und das nur noch vom Haushaltsausschuss irgendwo untergebracht werden muss.

Wieder einmal zeigt sich die agile Flexibilität in der Versuchsanstalt namens Regierung. Wieder einmal heißt es: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

Und weder die sensiblen Nerven des antifantastischen Wirtschaftsforschers werden beansprucht, noch geben die innovativen Reformen dem Langen Friedrich wieder einmal Anlass, in Tränen auszubrechen. Kein Anlass für ihn Deutschland in einem Zustand der tiefen Barbarei erleben zu müssen. Man hofft jedoch, dass er in der Lage ist, diesen Gedanken zu folgen, sonst muss sie ihm jemand halt noch einmal besser erklären.

https://www.youtube.com/watch?v=BiawtR_Hsck&list=RDBiawtR_Hsck&start_radio=1

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(Übrigens: Meine Artikel sind nicht KI-generiert, sondern stammen authentisch aus meinem Geist und meiner Feder, was von der Tageskondition abhängig, unterschiedlich gut gelingt und mich nicht vor Tippfehlern schützt.)

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(Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.)

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(Bild von pixabay. Die Bilder dort sind allerdings oft KI-generiert, aber selbst malen und zeichnen kann ich nicht auch noch.)

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