Der Flyer kam über Nacht und damit drei Tage früher als versprochen. Nun denn. Jetzt gibt es ein Kursprogramm für 2027, und wir können das sogar verteilen, wenn wir unterwegs sind. Das heißt auch: Es geht weiter mit der Freien Medienakademie, einem Projekt, das nun schon das fünfte Jahr läuft.
Wir werden wieder vier Kurse anbieten – einen etwas längeren für alle, die einen Zugang suchen in den Journalismus, zwei zum Auffrischen, Vertiefen oder Erweitern des eigenen Spektrums (Interview, Reportage) und einen zum Erfahrungsaustausch (neudeutsch: Retreat). Wenn Sie Lust haben, zu uns zu kommen und ein paar Tage mit Menschen zu verbringen, die die Dinge so ähnlich sehen wie Sie: Wir freuen uns auf Ihr Motivationsschreiben und können Ihnen dann auch schnell sagen, ob das passt.
Gestrichen haben wir das Seminar „Intellektuelle Selbstverteidigung“, obwohl wir unter diesem Dach zwei mehr als harmonische Gruppen und sehr viel Spaß hatten und obwohl wir wissen, dass Medienkompetenz ein Schlüssel für eine andere Zukunft ist. Wir haben aber gemerkt, dass wir besser sind, wenn es um das Handwerk im Journalismus geht und darum, über neue Autoren auch neue Perspektiven in die Öffentlichkeit zu bringen. Vielleicht sogar bald mit Ihnen.

Texte#
Mensch beweg Dich! Was macht ein Medienforscher wie ich bei einem Kongress der Psychoneuroimmunologie in Innsbruck? Richtig: Er schreibt einen Bericht und erzählt dort auch, was Sie für ein langes Leben tun müssen.
Geister ohne Meister. Darf ein Projekt, das sich der Wirklichkeit verschrieben hat, auch mal fabulieren? Urteilen Sie selbst. Bastian Werner nähert sich der „Nebelmaschine“ rund um die KI mit einem fiktiven Gespräch.
Apollo-Kind. Making-of zum Gespräch mit Robert Stein (Link weiter unten). Was ist passiert, als die Kameras aus waren?
Corona, immer noch! Hannes Henkelmann hat „Erinnerungen an eine Ausnahmezeit“ zusammengetragen und mit tollen Fotos garniert. Rezension von Antje Meyen.
Zeitung im Umbruch. Helge Buttkereit ist seit vier Wochen OAZ-Leser. Sein Eindruck am Medien-Tresen: positiv-durchwachsen. Ungewohnte Perspektiven und immer wieder Überraschendes, aber handwerkliche Schwächen.
Der Tag in drei Sätzen. Mit einem historischen Dienstag und einem Nachklapp-Foto, das in die Geschichte eingehen könnte: El Comandante Pistorius steigt auf einen Bierkasten und ruft zur Oktoberrevolution (so ein Follower auf X).

Videos#
An Robert Stein scheiden sich die Geister. Hier die Fans und dort Menschen, die sich über alles Mögliche mokieren – von der Aussprache englischer Begriffe über Roberts Nuoviso-Sendungen bis zu den Thesen, um die sich unser Gespräch dreht. Mondlandung, Nullenergie, Disclosure. Ein Blick in die YouTube-Kommentare lehrt: Es sind viele unterwegs da draußen, denen ein wenig von der Gelassenheit guttun würde, die Robert Stein verkörpert.

Kurse#
Unser Programm für 2027 noch einmal zum Mitlesen
10. bis 14. März: Kompaktkurs Journalismus
8. bis 11. April: Reportage + Porträt, Kommentar + Rezension
23. bis 26. September: Interview
7. bis 10. Oktober: Journalismus-Retreat
Außerdem jederzeit (wochentags, Anfragen per Mail): Still bleiben, dagegenhalten, weglaufen? Wie wir im Gespräch bleiben.
Sonstiges#
„Klassiker neu gelesen“ heißt eine Rubrik in der Printausgabe von Tichys Einblick. Klaus-Rüdiger Mai, der diesen Teil betreut, hat mich eingeladen, hier etwas beizusteuern. Ich musste nicht lange überlegen: Elias Canetti, Masse und Macht. Im Oktoberheft. Auch fast schon eine Rubrik: „Meyen am Montag“ bei Marcel Fischer und Radio Marabu. Diese Woche mit Auszügen aus meinem Gespräch mit Paul Brandenburg zum Thema Freiheit, gedacht als Werbung für den Freihafen auf Mallorca.


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